Lerntrainingsraum

Störungs- und Stressfreies Lernen an der IGS

An der IGS Rodenberg gibt es einen Lerntrainingsraum. Die Zielsetzungen des Lerntrainingsraumes sind folgende:

  • Störungsfreier Unterricht, Wissensvermittlung in entspannter Atmosphäre, lernbereiten Schülern wird entsprochen.
  • Stressfreies Unterrichten wird möglich, sicherer und sachlicher Umgang mit Störungen und Störern
  • Schüler werden befähigt, den Lernprozess im Unterricht störungsfrei fortzusetzen
  • Die Eigenverantwortlichkeit der Schüler wird gefördert
  • Die Reflexionsfähigkeit der Schüler wird gefördert
  • Häufig störenden Schülern wird geholfen, ihr Sozialverhalten nachhaltig zu verbessern

 

Umsetzung des Trainingsraumkonzeptes

Das Trainingsraumkonzept arbeitet mit dem Programm des „eigenverantwortlichen Denkens und Handelns“ und basiert auf der Maxime des gegenseitigen Respekts. Somit gelten folgende Regeln:

  • 1. Jede/r Schüler/in hat das Recht, ungestört zu lernen
  • 2. Jede/r Lehrer/in hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  • 3. Jeder muss die Rechte der Anderen respektieren.

Diese Regeln bilden die Basis, sie sind je nach Alter / Entwicklungsstand der Schüler und in Kooperation mit ihnen zu spezifizieren bzw. zu erweitern und als Klassenregeln im Klassenraum auszuhängen. Die Schüler verpflichten sich anschließend schriftlich zu Einhaltung ihrer Klassenregeln.

Beim 1. Verstoß gegen die Regeln werden dem Schüler folgende 5 Fragen gestellt:

  • „Was machst du?“
  • „Wie lautet die Regel?“
  • „Was geschieht, wenn du gegen die Regel verstößt?“
  • „Wofür entscheidest du dich?“
  • „Wenn du wieder störst, was passiert dann?“

Frage 4 gibt dem Schüler die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, wie er sich weiter verhalten möchte. Der Schüler kann sich für das Verbleiben in der Klasse entscheiden oder den Trainingsraum aufsuchen. Bleibt er in der Klasse und stört erneut, hat er sich damit für den Trainingsraum entschieden.

Die Arbeit im Trainingsraum wird als pädagogische Maßnahme (Erziehungsmittel) auf die Unterrichtsstörung eingesetzt. Mit Hilfe der kooperativen Gesprächsführung wird beim Schüler ein Denkprozess eingeleitet, der ihn zur Selbstreflexion und Verantwortungsübernahme für sein Verhalten anregt. Anschließend schreibt der Schüler einen „Rückkehrplan“, in dem neben der Reflexion auch zukünftiges positives Verhalten festgehalten wird. Dieses soll den Schüler befähigen im Unterricht weiter zu lernen ohne zu stören. Dabei erhält der Schüler Hilfe vom Trainingsraumlehrer, der somit die unterrichtende Lehrkraft unterstützt und begleitet. Damit der Unterricht auch im Interesse der anderen Schüler ungestört weitergeführt werden kann, erfolgen Gespräch und Erarbeitung des Rückkehrplans außerhalb des Unterrichtsraumes im Lerntrainingsraum.

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