IGS Rodenberg belegt den vierten Platz beim „E-Waste-Race“

07 Januar 2026
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Im Zeitraum vom 10. November bis zum 03. Dezember 2025 haben die Schülerinnen und Schüler mehr als 2.500 Elektroteile gesammelt.

 

„Ihr könnt mächtig stolz auf euch sein!“, so lobten die drei projektbegleitenden Lehrkräfte Dr. Jennifer Weber, Janine Jackstat und Artur Harder die beteiligten Schülerinnen und Schüler als am 03. Dezember die Siegerschule des „E-Waste-Race“ bekanntgegeben wurde.

Für die IGS Rodenberg hatte es zwar nicht zum Sieg gereicht, aber der vierte Platz beim diesjährigen „E-Waste-Race“ der Region Hannover und des Landkreises Schaumburg kann sich dennoch sehen lassen. Betrachtet man allein die gesammelten Elektroschrott-Teile, so würde sich die IGS Rodenberg mit 2.761 Teilen gar noch auf den dritten Platz hinter zwei große Schulen mit deutlich höheren Schülerzahlen vorschieben.

Insgesamt hatten neun Schulen an diesem Umweltprojekt teilgenommen, bei dem es darum ging, in einem vorgegebenen Sammelzeitraum von rund vier Wochen möglichst viel Elektroschrott zu sammeln, der dann einer Weiterverwendung, der Reparatur im Repair-Café oder dem Recycling bzw. einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wurde. Mehr als 17.000 Elektroteile kamen durch diesen Wettbewerb insgesamt zusammen! Mit deutlichem Abstand hat die KGS Barsinghausen gewonnen, die am Ende beachtliche 5.434 Teile vorgelegt hatte, vor der zweitplatzierten GOBS Gehrden und dem Gymnasium Adolfinum aus Bückeburg auf Rang drei.

Für die IGS Rodenberg waren rund 30 Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung (SV) sowie eines naturwissenschaftlichen Wahlpflichtkurses (NW-WPK) im Einsatz. Sie hatten sich gut organisiert und die Aufgaben entsprechend erfolgreich untereinander aufgeteilt: Neben einem Sammlungsteam, das für die Annahme und das Vorsortieren verantwortlich war, gab es Schülerinnen und Schüler, die sich um die Berichterstattung und die Werbung für die Gruppe kümmerten, solche, die all die Teile am Computer erfassen und für die Wertung eingeben mussten, und schließlich jene, die die vorgesehenen Sammelboxen befüllten. 

Bei der Annahme war von Seiten der Schülerinnen und Schüler immer wieder ein „Dankeschön“ zu hören: von Beginn an waren sie positiv überrascht, wer sie bei ihrem Umweltprojekt alles unterstützen wollte – ob Lehrer, Eltern, Freunde und Nachbarn, von überall her wurden Elektroteile zur Annahmestelle in der Schule mitgebracht.

Übergeordnetes Ziel der Wettbewerbsteilnahme, so betont Jens Hattendorf, der als Fachbereichsleiter Naturwissenschaften die Schule zur Teilnahme angemeldet hatte, war es, die Jugendlichen für das Thema „Umgang mit Elektroschrott“ zu sensibilisieren, sie fachlich korrekt zu informieren und so das ökologische Bewusstsein sowie nachhaltiges Handeln zu fördern.

Sich vier Wochen lang aktiv mit den Aspekten Konsumverhalten, Weiterverwendung und längere Nutzungsdauer, Reparatur, Recycling und fachgerechte Entsorgung auseinanderzusetzen, war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Die thematische Weiterarbeit wird nun in der SV wie aber auch im WPK erfolgen … und wer weiß, vielleicht ist die IGS Rodenberg dann auch immer nächsten Jahr wieder am Start, wenn es heißt: vier Wochen „E-Waste-Race“.

Allen, die dieses Projekt so tatkräftig mit unterstützt und so zu einem Erfolg haben werden lassen, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!