Schulgarten – Lernen, säen, ernten
Unser Schulgarten ist ein lebendiger Lernort über alle Jahreszeiten hinweg: Hier erleben Schülerinnen und Schüler, wie aus Samen Lebensmittel werden – mit Kopf, Herz und Händen.
Winter: Wir bereiten die Beete vor, lockern den Boden, planen Fruchtfolgen und legen Mulchflächen an. Außerdem erkunden wir bei Spaziergängen die Domäne, beobachten Natur im Ruhemodus und sammeln Ideen für die nächste Saison.
Frühjahr: Jetzt wird vorgezogen und gepflanzt. Beliebt sind Tomaten, Paprika, Chili, Zucchini und Kürbisse für die Anzucht. Direkt ins Beet setzen wir Salat, Ackerbohnen, Erdbeeren, Knoblauch und Zwiebeln. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler alles von Keimung über Pikieren bis zur richtigen Pflanztiefe.
Sommer: Wir ernten die Frühjahrspflanzungen, setzen die wärmeliebenden Gemüsepflanzen ins Freiland oder ins Gewächshaus um und pflegen sie weiter. Ein Highlight ist das Naschen an unseren Beerenecken: Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren sorgen für Motivation und Vitamine direkt aus der Hand.
Herbst: Nach der Haupterntesaison pflegen wir den Boden. Jede Menge Laub wird als Mulch auf die Beete gebracht – das schützt vor Austrocknung, füttert die Bodenlebewesen und hilft uns, in der nächsten Saison deutlich weniger Unkraut zupfen zu müssen.
Der Schulgarten verbindet Gesundheitsbildung, Nachhaltigkeit und Teamarbeit. Die älteren SuS übernehmen Verantwortung, planen Arbeitsschritte und zeigen den Jüngeren Kniffe rund um Aussaat, Pflege und Ernte. So wächst nicht nur unser Gemüse – sondern auch Selbstwirksamkeit, Naturverständnis und Gemeinschaft.
